Einsatz am 27. September 2018 um 17:24 Uhr

Wir wurden am Nachmittag zu einem Gasaustritt nach Bockswiese alarmiert. Dort wurde bei Arbeiten zur Verlegung des Glasfaserkabels, beim Bohrspühlverfaheren die Hauptgasleitung durchbohrt, die nicht unmittelbar abzuschiebern war.
Das austretende Gas gelang zum Teil durchs Erdreich in die Kanalisation und somit in die umliegenden Wohnhäuser, welches eine Evakuierung der 7 Häuser notwendig machte. Die 11 Bewohner der Häuser wurden durch das DRK Clausthal-Zellerfeld und dem Rettungsdienst betreut.
Um das Gas abstellen zu können wurde vor und hinter der Schadenstelle die Straße geöffnet um dort sogenannte "Blasen" in die Gasleitung, welche einen Durchmesser von 180 mm beträgt, zu setzen.
Während der gesamten Zeit strömte das Gas kontrolliert aus der Schadenstelle aus. Umliegend wurden Gasmessungen mit mehreren Messgeräten durchgeführt. Ein Wasserschleier, durch 2 Wasserwerfer, schlugen das Gas am austrittsloch weitestgehend nieder. Der Brandschutz wurde bis zum fertigen setzen der Blasen durch mehrere Atemschutztrupps gewährleistet. Gegen 22:30 Uhr war es geschafft, das Gas für die Defekte teilstrecke war abgestellt und es trat kein Gas mehr aus. Trotzdem blieb die Feuerwehr vor Ort bis zum kompletten freilegen der Schadenstelle.
Die gesamte Einsatzdauer belief sich auf 6,5 Stunden. Nach wiederherstellen der Einsatzbereitschaft konnten die Kameraden gegen 24 Uhr zur Nachtruhe.

Im Einsatz waren:
Feuerwehr Hahnenklee Bockswiese
Feuerwehr Clausthal-Zellerfeld
Feuerwehr Goslar
Feuerwehr Wildemann
Kreisbrandmeister
Stadtbrandmeister
Rettungsdienst KWB
DRK Clausthal-Zellerfeld
Polizei
Harz Energie