Gegen Mittag galt es für einen kleinen Teil der Einsatzkräfte zwei Gefahrenstellen im Ortsgebiet von Hahnenklee zu beseitigen. Jeweils ein Ast gefährdete den öffentlichen Verkehrsraum und wurde mittels Kettensäge und Muskelkraft beseitigt. Trotz der Witterungsverhältnisse und uneinsichtiger Verkehrsteilnehmer, konnten die Einsatzstellen in kurzer Zeit abgearbeitet werden.

Um 22:50 wurden die Einsatzkräfte der Feuerwehr Hahnenklee-Bockswiese zu einem Verkehrsunfall alarmiert. Ein Linienbus, besetzt mit einem Busfahrer und 16 weiteren Insassen, fuhr in einer Kurve aus unbekannten Gründen geradeaus und prallte gegen zwei Bäume. Der Fahrer und zwei weitere Personen verletzten sich bei dem Unfall und mussten nach einer ersten Versorgung durch den Rettungsdienst ins Krankenhaus transportiert werden. Durch den Massenafall von Verletzten (MANV) erfolgte die Alarmierung mehrerer Rettungsmittel von Rettungsdienst, DRK, Feuerwehr, Polizei und dem Kriseninterventionsteam. Die Kameraden der Feuerwehr sicherten die Unfallstelle mit der Polizei ab,leuchteten die Unfalstelle aus und stellten den Brandschutz sicher. Bedingt durch die winterlichen Temperaturen und einsetzenden Schneefall transportierten die Rettungskräfte 14 nicht verletzte Personen in die Feuerwache Hahnenklee. Dort erfolgte die weitere Betreuung durch das DRK und Kameraden der Feuerwehr bis weit nach 02:30 Uhr da kein Ersatzbus zur Verfügung stand. Der ganze Einsatz dauerte nach Angaben der Feuerwehr ca.4 Stunden. Bei dem Großaufgebot von Rettungsmitteln waren 33 Einsatzkräfte von Rettungsdienst (darunter zwei Notärzte und ein leitender Notarzt)und DRK,zwölf Einsatzkräfte der Feuerwehr und Beamte der Polizei mit zwei Streifenwagen sowie das Kriseninterventionsteam im Einsatz.

Am letzten Tag des Jahres um 11:27 mussten die Einsatzkräfte erneut zu einem Einsatz ausrücken. Diesmal war es kein Einsatz mit Bäumen, sondern ein Öleinsatz. Ein Wohnmobil hatte nach einem technischen Defekt Kraftstoff verloren. Da zu dieser Zeit auch leichter Regen herrschte, sah die Verschmutzung der Fahrbahn auch dementsprechend aus. Nach erster Erkundung wurde durch die Feuerwehr, in Absprache mit der Polizei, der Verzögerungsstreifen Richtung L516 gesperrt und die Strassenmeisterei sowie eine Spezialfirma angefordert. Diese kümmerten sich um die weitere Beseitigung der Ölverschmutzung. Nach gut 1,5 Stunden konnte die Einsatzstelle übergeben werden und die 16 Einsatzkräfte konnten einrücken.